Der 36 Jahre andauernde Bürgerkrieg in Guatemala wurde durch eine Fruchtexportfirma ausgelöst

300px-LocationGuatemala.svgIn den 1950ern überzeugte die US Firma United Fruit Company (heute Chiquita) die damaligen US-Regierungen unter Harry Trueman und Dwight Eisenhower, dass der populäre, demokratisch gewählte President JakoboArbenzGuzman insgeheim ein pro-sowjetischer Kommunist war, weil er wertvolles Anbaugebiet (früher in Besitz von Großgrundbesitzern, unter anderem auch der United Fruit Company) an mittellose Bürger verschenkte. Im damaligen Klima des kalten Krieges wurde das als Bedrohung der Sicherheit des Westens angesehen.

Darum autorisierte man die “Operation Success“, die den Putsch im Jahre 1954 zur Folge hatte, an dem die CIA massgeblich beteiligt war. Eingesetzt wurde der neue President Carlos Castillo Armas, der pro-westlich und “pro-business” eingestellt war. Dieser wurde aber 3 Jahre später von einem seiner Leibwächter ermordet.

Es folgte eine Reihe von gewählten Präsidenten und Marionetten Militär Juntas die sich während des 36 Jahre andauernden Bürgerkrieges (1960 – 1996) abwechselten.

Quelle: Wikipedia(1), (2)